Was verbirgt sich hinter der Bezeichnung «integrierte Lösungen»? Wirken sich diese Lösungen auf den Energieverbrauch aus? Und worin sind sie integriert? Lüften wir den Schleier mithilfe von drei konkreten Projekten, entwickelt durch die Ingenieure von Groupe E.

Wer von integrierten Lösungen spricht, spricht von vernetzten, intelligenten Lösungen. Betrachten wir das Beispiel eines lokalen Servers eines KMU, der meist gekühlt werden muss. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: eine Standard-Klimatisierung installieren und die Warmluft nach draussen ableiten, oder, und hier wird es interessant, die Wärme des Raums nutzen, um das Warmwasser vorzuheizen. Clever, oder? Eine kleine Auswahl guter Ideen, die von Groupe E entwickelt wurden – anhand von 3 Grossprojekten:

1. Sportstätte St. Leonhard (FR)

Unser Auftrag

Heimspiele bestreitet Gottéron in der neuen BCF Arena. Betrieb und Unterhalt der technischen Anlagen der frisch renovierten Eishalle St. Leonhard liegen vollumfänglich in unserer Verantwortung. In der Fachsprache werden diese Leistungen als Facility Management bezeichnet. Unsere Spezialistinnen und Spezialisten stellen unter allen Umständen ein perfektes Eis sicher. Und das ist nicht alles! Tag für Tag überwachen sie die Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Wasseraufbereitungsanlagen. Wir stehen Tag und Nacht hinter den Kulissen bereit, um für ein tolles Erlebnis auf dem Eis zu sorgen.

Nach vier intensiven Jahren (zwei Jahre Bauarbeiten und zwei Jahre Planung) sind die Bauarbeiten für die neue Eishalle in Freiburg abgeschlossen.

Aber wussten Sie auch, dass wir, zusätzlich zum Facility Management, gemeinsam mit der Stadt Freiburg ein umfassendes Energiekonzept für die Sportstätte St. Leonhard entwickelt haben? 3770 m2 Solarmodule, Rückgewinnung der durch die Eisproduktion erzeugten Wärme, Anschluss an das Fernwärmenetz Freiburg, intelligentes Managementsystem. Der Standort verbraucht zu 100% erneuerbaren Strom!

Erzielte Verbesserungen

Diese Zahlen sind umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass die Produktion nahezu ausschliesslich über die eigenen Anlagen der Sportstätte St. Leonhard sichergestellt wird. Dazu zählen u. a. die Solarmodule auf dem Dach der Eishalle 1 und des Parkplatzes, die knapp 700 MWh pro Jahr erzeugen, was dem jährlichen Stromverbrauch von 200 Haushalten entspricht. Was geschieht mit dem Überschuss? Dieser wird in die Energienetze von Groupe E eingespeist und anderen Kunden zur Verfügung gestellt.

2. Théâtre du passage (Neuenburg)

Unser Auftrag

Das im November 2000 eröffnete Théâtre du Passage ist im Laufe der Jahre ein unverzichtbares Kulturzentrum in Neuenburg geworden. Jedes Jahr empfängt es zwischen 30 000 und 40 000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Sein Programm umfasst alle Genres und richtet sich an alle Generationen. Es vereint Theater, Tanz, Comedy, Zirkus, Oper, Musik und Shows für Kinder. Theater und Publikum implizieren aber auch eine Vielzahl an Anlagen, die es zu betreiben gilt: Lüftung, Heizung, Klimatisierung, Kältemaschinen, Steuer- und Regulierungssysteme.

Das Théâtre du Passage hat Groupe E mit der jährlichen Kontrolle dieser Elemente beauftragt, die zwar nie selbst auf der Bühne stehen, jedoch unerlässlich für die ordnungsgemässe Funktion der Gebäude sind.

Das im November 2000 eröffnete Théâtre du Passage empfängt jedes Jahr zwischen 30 000 und 40 000 Zuschauerinnen und Zuschauer zu seinen Theater-, Tanz-, Humor-, Zirkus-, Oper-, Musik- und Kindervorstellungen.

Erzielte Verbesserungen

Um eine solche Einrichtung umfassend, ökonomisch und nachhaltig betreiben zu können, bedarf es einer ganzheitlichen Sichtweise. Hier kommen die integrierten Lösungen von Groupe E ins Spiel. Im Fall des Théâtre du Passage sorgt unsere Arbeit für Sicherheit bei den Betreibern des Neuenburger Kulturzentrums, die sich auf die Expertise eines Partners verlassen können, der mit sämtlichen Anforderungen einer solchen Organisation bestens vertraut ist. Ergebnis? Das Theater kann sich dem Wesentlichen widmen: magische Momente schaffen und seine zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer glücklich machen.

3. Aquatis (Lausanne)

Unser Auftrag

Bestimmt kennen Sie das Hotel Aquatis. Die Besonderheit dieses 2015 in den Höhenlagen der Stadt Lausanne eröffneten Zentrums besteht darin, unter einem Dach ein erstklassiges Hotel mit über 140 Zimmern, ein Restaurant, einen Wellnessbereich mit Fitness und Spa, einen Familienbereich, zehn Konferenzsäle und vor allem das grösste Süsswasseraquarium Europas mit 10 000 Fischen und über 100 Reptilien und Amphibien aus aller Welt zu beherbergen.

Mit der Wartung sämtlicher Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Sanitäranlagen (HLKS) hat die das Aquatis betreibende BOAS-Gruppe Groupe E beauftragt. Eine äusserst heikle Aufgabe angesichts der vielfältigen Anforderungen. So gilt es beispielsweise, die Klimatisierung eines Konferenzsaals und die Überwachung eines Wasserleitungsnetzes für ein Krokodilbecken unter einen Hut zu bringen.

Aquatis in Lausanne seine Besucherinnen und Besucher ein auf eine Reise durch die fünf Kontinente und die Entdeckung der wichtigsten Süsswasser-Ökosysteme.

Erzielte Verbesserungen

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die BOAS-Gruppe auf die Expertise von Groupe im Bereich Facility Management und integrierte Lösungen verlässt. Die Reaktionsfähigkeit, die Professionalität und das Know-how, die unser Team im Rahmen des Aquatis-Projekts bewiesen hat, haben dieser Partnerschaft jedoch eine neue Dimension verliehen. Inzwischen ist Groupe E für die Wartung der Anlagen von zehn Einrichtungen zuständig, die sich in Händen der BOAS in der Westschweiz befinden.

Groupe E Rédaction

Text : Kommunication